SEAL

Das Projekt

Beim SEAL-Projekt geht es um die strukturierte Früherkennung von Leberzirrhose im symptomfreien Stadium. Konkret wird die Aufnahme eines spezifischen Leberwert-Screenings in den Basis Check-Up 35 untersucht. Gefördert wird dieses Projekt vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Die Umsetzung erfolgt durch ein Konsortium der Universitätsmedizin Mainz, dem Universitätsklinikum des Saarlandes, der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, den Hausärzteverbänden in beiden Bundesländern sowie dem Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng).

Die gesundheitsökonomische Evaluation

Die Evaluation der Einführung eines entsprechenden Leberwert-Screenings erfolgt durch ein vom Konsortium unabhängiges Team. Prof. Louis Velthuis und Dr. Julia Ortner sind Teil dieses Evaluationsteams und werden gemeinsam mit Prof. Reyn van Ewijk eine Bewertung aus gesundheitsökonomischer Perspektive vornehmen. Im Rahmen dieser gesundheitsökonomischen Evaluation soll u.a. überprüft werden, ob die Einführung eines solches Leberwertscreenings die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems in Richtung niedrigerer Kosten verändern wird.

Das SEAL-Projekt ist im Frühjahr 2017 gestartet (siehe auch Pressemitteilung der UMM) und auf drei Jahre angesetzt.